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Boxen: Klitschko siegt im Vorbeigehen

05.03.2012

DüSSELDORF Der Kampf war eigentlich keiner, aber die Lasershow war schön bunt. Boxweltmeister Wladimir Klitschko hat am späten Sonnabend mal wieder gewonnen, einen Gegner hatte er streng genommen jedoch nicht.

Obgleich vom Boxen kaum etwas zu sehen war, erfreuten sich die 50 000 Zuschauer in der ausverkauften überdachten Düsseldorfer Fußballarena am Drumherum aus Blitzlicht und Schampus – und natürlich am Jubiläums-K.o. Bei der merkwürdigen Weltmeisterschaft gegen den hoffnungslos überforderten Franzosen Jean-Marc Mormeck hatte Klitschko seinen 50. vorzeitigen Sieg im 60. Kampf versprochen und prompt geliefert. „Der sportliche Wert war nicht da. Das war eine Hinrichtung“, sagte Ex-Europameister Luan Krasniqi.

In der zweiten Runde fiel Schlagverweigerer Mormeck das erste Mal. In der vierten Runde löste Klitschko seinen Schwur ein und schlug den 17 Zentimeter kleineren und 13 Kilo leichteren Franzosen mit einer Links-Rechts-Kombination und einer anschließenden Linken endgültig zu Boden. Die Zuschauer feierten den Champion für seine Demonstration der Stärke. Doch in erster Linie war es das Unvermögen Mormecks, das zum Niederschlag führte. Der 39-jährige Herausforderer versuchte zwei linke Haken und ruderte zweimal mit der Rechten. Viel mehr war von ihm nicht zu sehen. Zumeist duckte er sich ab, Klitschko drückte ihn dann noch tiefer. „Ich habe nicht die Chance bekommen, etwas zu zeigen“, sagte der Franzose.

Klitschko hatte den Kampf schnell abgehakt und dachte an die Zukunft. „Ich bin immer noch hungrig und heiß. Ich befinde mich mit 35 auf einem hohen sportlichen Niveau und weiß, wie ich die Dinge umsetzen kann.“

Die Frage nach möglichen Gegnern stellt sich zwangsläufig. Der Russe Alexander Powetkin enttäuschte schon bei seinem Punktsieg gegen Marco Huck, der britische Boxrüpel Dereck Chisora ist vorerst gesperrt. Im Juli wird Wladimir Klitschko erst einmal die IBF-Pflichtverteidigung gegen Tony Thompson (USA) bestreiten.

Bekannte Gesichter am Ring: Der britische Rockstar Sting sowie die französischen Schauspieler Claude Brasseur, Jean-Paul Belmondo und Jean Reno feuerten Mormeck an. Traumquote: 12,26 Millionen TV-Zuschauer verfolgten den Kampf.

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