Delmenhorst - Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens bietet die Apostelkirchengemeinde eine besondere Vortragsveranstaltung an: Am Sonntag, 23. März, um 17 Uhr berichtet in der Kirche „Zu den Zwölf Aposteln“ Dr. Enno Konukiewitz über die Nachkriegskirchengeschichte in Delmenhorst. Architekt Achim Knöfel aus dem Oberkirchenrat in Oldenburg wird über die Kirchenbaugeschichte der Delmenhorster Nachkriegszeit referieren.

Anhand zahlreicher Fotos erläutert Architekt Knöfel die Entstehung der drei großen Kirchenbauten in Delmenhorst: Apostelkirche (1954), Heilig Geist (1963) und Lutherkirche (1965). Als verantwortlicher Architekt des Oberkirchenrates kennt er die damaligen Architekten und kann deren Besonderheiten und Größe treffend einschätzen.

Dr. Enno Konukiewitz steuert Informationen zur Zeitgeschichte und zur Entwicklung der Evangelischen Kirchengemeinde in Delmenhorst bei. Selbst ein Delmenhorster „Jung“, Sohn eines Pfarrers, erlebte Konukiewitz direkt die Umwandlungen und Fragen jener Zeit mit.

Untermalt wird die Veranstaltung von zeitgenössischer Orgelmusik, die der Kirchenmusiker Michael Brockmann ausgewählt hat. Er wird von der Flötistin Margret Richter begleitet. „Ich freue mich, so fachkundige Spezialisten gewonnen zu haben“, sagt Pastorin Anne Frerichs.

Bei der kostenlosen Veranstaltung soll es eine Pause geben, so dass ein gemeinsames Gespräch möglich ist.