Navigation überspringen
nordwest-zeitung

Mit Kutsche unterwegs Nikolaus kündigt spontan Besuch in Friesoythe an


Nikolaus on Tour: Der Heilige fährt am Sonntag um 15.30 Uhr auf Höhe des Mehrenkamper Sportplatzes los. Weiter geht’s unter anderem durch den Langenbergsweg, Koppelweg, Brakestraße und Neuenkampsweg zum BBM-Markt. 



Ricarda Pinzke

Nikolaus on Tour: Der Heilige fährt am Sonntag um 15.30 Uhr auf Höhe des Mehrenkamper Sportplatzes los. Weiter geht’s unter anderem durch den Langenbergsweg, Koppelweg, Brakestraße und Neuenkampsweg zum BBM-Markt.

Ricarda Pinzke

Friesoythe - Die Corona-Einschränkungen machen auch für den Nikolaus keine Ausnahme. Auf Hausbesuche muss der bei Kindern beliebte heilige Mann dieses Jahr verzichten. Er wurde aber gebeten, sich trotzdem am 2. Adventssonntag, 6. Dezember, in Friesoythe sehen zu lassen. Ab 15.30 Uhr wird der beliebte Langbartträger mit seiner Kutsche beim Sportplatz Mehrenkamp starten, quer durch die Stadt fahren und seine Tour beim BBM-Baumarkt an der Böseler Straße beenden.

Keine Ansammlungen

„Wir möchten, dass die Kinder dem Nikolaus zumindest zuwinken können“, sagt Mitorganisatorin Tanja Kiel. Möglich wurde die Aktion durch das Engagement einer Elterninitiative, die Unterstützung verschiedener Sponsoren sowie der Stadtjugendpflege Friesoythe. „Es sollen möglichst alle Wohngebiete abgedeckt werden, deswegen haben wir die Route bei der Planung noch einmal erweitert.“ Auch um Menschenansammlungen zu vermeiden.

Die Idee ist bei einer Diskussion in einer Friesoyther Gruppe bei Facebook entstanden. „Eine Mutter hatte dort nachgefragt, ob am Nikolaustag etwas für Kinder veranstaltet wird“, berichtet Tanja Kiel. „Dadurch fühlte ich mich angeheizt, die Organisation in die Hand zu nehmen.“

Inspiration findet die Friesoytherin im Nachbarort. Im Pfarrbrief liest sie, dass der Nikolaus Samstag mit einer Kutsche durch Altenoythe fährt. Warum soll der Heilige also nicht auch eine Tour durch die Eisenstadt machen?

Grünes Licht bekommen

So nimmt die Sache ihren Lauf: Erst bietet Manuela Langer ihre Hilfe an, sodass die beiden Friesoytherinnen kurzfristig in die Planung einsteigen können. Zum einen muss mit dem Ordnungsamt geklärt werden, was unter Einhaltung der Hygienevorschriften während der Kutschfahrt erlaubt ist. Zum anderen werden Sponsoren benötigt für die Aktion. Während die Stadt Friesoythe grünes Licht gibt, läuft Manuela Langers Sponsorensuche sogar besser als gedacht. „Es ist wesentlich mehr Geld zusammengekommen als wir erhofft haben“, so das Organisationsteam. Da der Nikolaus keine Geschenke persönlich übergeben darf, hat er beschlossen, dass kleine Tüten mit Süßigkeiten in den Kindergärten und Grundschulen direkt in Friesoythe verteilt werden.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion

Abstimmung in Oldenburg Was die Grünen-Mitglieder zum Stadionneubau sagen

Patrick Buck Oldenburg

Verbindung von Jever nach Schortens Alte B210 bekommt ein neues Gesicht

Sarom Siebenhaar Jever

Bauvorhaben in Varel Energieneutral und autark – wie das funktionieren soll

Jan-Ole Smidt Varel

Kinderarmut Jedes dritte Kind in derStadt lebt von Hartz IV

Kea Ulfers Wilhelmshaven

ESC-Vorentscheid Edewechterin Anica Russo will auf die ganz große Bühne

Marlis Stein Edewecht
Auch interessant