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NWZonline.de Nachrichten Kultur Kirche

Gegen Christenverfolgung und Völkermord

31.03.2015

Delmenhorst Rund 150 Teilnehmer – darunter neben vielen Mitgliedern der syrisch-orthodoxen Gemeinde, jüdische Gläubige und einige Christen von den Schwestergemeinden – nahmen am Sonntagnachmittag am Friedenskreis in der syrisch-orthodoxen Kirche St. Johannes teil, um ein Zeichen der Solidarität mit verfolgten Christen im Nahen Osten zu setzen.

Nach der Begrüßung der Gäste durch Pfarrer Simon Eker kamen die Initiatoren des Friedenskreises zu Wort. Dazu zählten Pedro Benjamin Becerra, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde, und Pastorin Anne Frerichs von der Kirchengemeinde „Zu den Zwölf Aposteln“.

Bewegend wurde es im Anschluss: Alle 150 Friedenskreis-Teilnehmer nahmen sich an den Händen und formten eine kreisförmige Kette als Zeichen der Solidarität mit den verfolgten Christen im Nahen Osten und als Zeichen des Zusammenhaltes in Delmenhorst.

Zur selben Zeit trug Pfarrer Simon Eker den Psalm 23 in aramäischer Sprache vor. Danach folgte ein kurzer Situationsbericht von Eker zur aktuellen Christenverfolgung und zum Völkermord gegen Christen durch den Islamischen Staat (IS) in Syrien und im Irak.

Besondere Betonung fand die Entführung von 400 orthodoxen Christen in Khabour in Nordost-Syrien am 23. Februar durch den IS, die immer noch nicht freigelassen wurden. Hierzu hatte – wie berichtet – am 7. März eine Demonstration in Delmenhorst stattgefunden.

Die syrisch-orthodoxe Kirche bittet um Spenden für die Binnenflüchtlinge in Syrien und im Nord-Irak. „Wir versichern, dass jeder Cent die Menschen dort erreicht“, sagt Kirchensekretär Matthias Matay Gabriel.

Spendenkonto: IBAN: DE 15 280 671 700 012 444 301 – BIC: GENODEF1GSC, Hilfe für Flüchtlinge in Syrien und Irak.

Der nächste Friedenskreis wird am Sonnabend, 18. April, bei der jüdischen Gemeinde stattfinden.

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