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NWZonline.de Nachrichten Kultur Kirche

Kirche: Noch ist längst nicht alles aufgearbeitet

04.04.2019

Hildesheim Das Bistum Hildesheim lässt Hinweise auf systematischen sexuellen Missbrauch durch Kirchenverantwortliche und Altbischof Heinrich Maria Janssen unabhängig untersuchen. Beauftragt werde erneut das Münchner Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP), das 2017 bereits eine Missbrauchsstudie für das Bistum erstellte, kündigte Bischof Heiner Wilmer an: „Ich rechne mit allem, mit neuen Erkenntnissen zu einzelnen Personen und zu Personen, die wir noch nicht kennen.“ Er richte sich auf einen sehr ernsten Prozess ein. Im Zentrum der Untersuchung steht die Amtszeit von Bischof Janssen in Hildesheim von 1957 bis 1982.

Die Leitung der Untersuchung hat als Obfrau Niedersachsens Ex-Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz. Die Archivrecherche übernimmt der ehemalige Oberstaatsanwalt Kurt Schrimm, der 15 Jahre lang die Zentralstelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen leitete.

Zunächst hatte es 2015 einen ersten Missbrauchsvorwurf eines Messdieners gegen den Altbischof gegeben, den das IPP in seiner ersten Studie trotz Nachforschungen mangels Zeugen nicht erhärten konnte. Vor einem halben Jahr meldete sich ein ehemaliges Heimkind mit Missbrauchsvorwürfen gegen Hildesheimer Geistliche.

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