Bremerhaven - Birne, Kirsche oder doch lieber eine fruchtige Apfelsorte? Bremerhavener, die nicht lange überlegen mussten und sich schnell um einen der 130 kostenlosen Bäume bewarben, waren eindeutig im Vorteil. Die meisten von ihnen erhielten eine Ausgabebestätigung des Umweltschutzamtes, andere gingen diesmal leer aus.
Am vorigen Wochenende nun konnten die Gartenbesitzer ihre vorgezogenen Weihnachtsgeschenke persönlich abholen – am Fuße der Großen Kirche, mitten in der Fußgängerzone. Kaum einer ließ sich von dem unbeständigen, stürmischen Wetter abhalten, legte die Ausgabebestätigung vor und hielt wenige Augenblicke später seinen ganz persönlichen Obstbaum in der Hand.
Warum sich die Stadt zu einer solchen Verschenk-Aktion entschlossen hat, erklärte Umweltdezernentin Anke Krein derweil nicht zum ersten Mal. Man habe ganz einfach dazu beitragen wollen, dass in Bremerhavener Privatgärten wieder mehr Obstbäume angesiedelt werden – das sei gut für die Umwelt, speziell für eine Reihe von Insektenarten.
Und weil das Interesse in der Bevölkerung an der Baum-Verschenkaktion so groß war, will sie die Stadt 2014 ganz sicher wiederholen.
