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NWZonline.de Nachrichten Kultur Kirche

„Zeigen, was uns besonders wichtig ist“

21.10.2014

Delmenhorst /Landkreis Erstmals in der Geschichte des Kirchenkreises Delmenhorst/Oldenburg-Land der evangelisch-lutherischen Landeskirche Oldenburg befasste sich die Kreissynode am vergangenen Freitagabend im Delmenhorster Stephanusstift mit Zielen für die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden in der Region. An erster Stelle soll die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in Stadt und Landkreis stehen mit der Schaffung einer Jugendkirche in den Räumen der Delmenhorster St. Paulus-Gemeinde (die NWZ  berichtete).

Im Zielpapier enthalten sind außerdem der Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit, die Organisation der Notfallseelsorge und die Unterstützung der Flüchtlingsarbeit. Weiterhin sollen das verantwortliche ökologisch-ethische Handeln, die Zusammenarbeit der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden sowie die Steigerung der Professionalität gefördert werden. „Mit den Zielen verabreden wir uns als Kirche in der Region über die Richtung, in die unsere nächsten gemeinsamen Schritte führen. Und wir zeigen in aller Öffentlichkeit, was uns in unserer Situation heute hier, wo wir leben, besonders wichtig ist.“ Mit diesen Worten lud Kreispfarrer Bertram Althausen die 53 Synodalen zur Diskussion und Verabschiedung der gemeinsamen Ziele ein.

Viele Synodale verlangten mehr Raum zur Diskussion und so vertagte die Kreissynode die Beschlussfassung zu dem Thema. Die Vertagung soll nun dazu genutzt werden, den Diskussionsprozess auf eine noch breitere Basis zu stellen. Die für die Umsetzung der Ziele erforderlichen Finanzmittel sollen dann durch einen Nachtragshaushalt beraten und beschlossen werden.

Das Schwerpunktthema der Kreissynode hieß allerdings „Diakonie ist Kirche – Kirche ist Diakonie“ passend zur gerade stattfindenden „Woche der Diakonie” im Kirchenkreis. Auf großen Beifall stieß ein eigens für die Kreissynode erstellter Film über die diakonische Arbeit in Stadt und Land. „Hier merkt man, dass Diakonie und Kirche zusammengehören“, so Diakonie-Geschäftsführer Franz-Josef Franke.

Auf Empfehlung des Oberkirchenrates und des Oldenburgischen Diakonischen Werkes soll das Diakonische Werk des Kirchenkreises in einen Verein überführt werden. Dies, so der Kreispfarrer, werde neben der Kinder- und Jugendarbeit Thema auf der Frühjahrs-Kreissynode im März 2015 sein.

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