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Die Befürchtungen, dass Fliegen nach der Pleite von Air Berlin viel teurer werden könnte, scheinen sich schon zu bewahrheiten, bevor die letzten Genehmigungen vorliegen, wer welche Teile der aus dem Markt ausgeschiedenen Fluggesellschaft übernehmen darf. Der Verband Deutsches Reisemanagement berichtet, dass Flugtickets in der Spitze um bis zu 50 Prozent teurer geworden sind.

Das Problem: Bis genügend Flieger zur Verfügung stehen, um die Nachfrage zu bedienen, ändert sich daran nichts. Die Hoffnung liegt nun auf einer möglichst schnellen positiven Entscheidung der EU-Kommission in der Kartell-Frage, damit etwa die Lufthansa-Tochter Eurowings weitere Flüge übernehmen kann.

Zum Zünglein an der Waage könnten Billiganbieter wie Ryanair werden. Drängen diese nun verstärkt in den innerdeutschen Markt? Den Reisenden wäre es zu wünschen, denn Konkurrenz belebt das Geschäft – und drückt eventuell den Preis.


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