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Was sprießt denn da in der deutschen Agrar- und Ernährungslandschaft am dynamischsten? Es ist die Bio-Sparte, wie neue Zahlen aus dem Landwirtschaftsministerium in Hannover zeigen. Das ist natürlich eine gute Nachricht. Die Bio-Szene erscheint zwar vielen Verbrauchern eher unübersichtlich. Aber es leuchtet doch wohl ein: Bio, mit klaren Kriterien unterlegt, ist besser für die Vielfalt von Mutter Natur (einschließlich Vögeln und Insekten) als die globalen Trends Richtung Monokultur und Kahlschlag mit Keulen der Glyphosat-Klasse.

Dennoch bleibt Bio einstweilen ein Nischen-Segment. Die Masse der Verbraucher findet Bio-Produkte mit ihrer Umweltverträglichkeit sicherlich sympathisch. Doch viele handeln eben nicht entsprechend. Da wird bei Nahrungsmitteln geknausert, was das Zeug hält – auch in Haushalten, die es sich anders leisten könnten. Der Wandel wird sich hoffentlich weiter fortsetzen, auch bei den Landwirten. Denn mit Bio kann man auch Geld verdienen.


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