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Man hätte die Uhr danach stellen können: Nur Tage nachdem die Zwangsaktion zum neuen Schuljahr angelaufen ist, Tausende von Lehrern von einer zur anderen Schule – vor allem von Gymnasien zu Hauptschulen – zu verschieben, bricht ein Sturm des Protestes los.

Nicht, dass die Lehrkräfte an Gymnasien besonders wehleidig sind. Die Aktion Lehrerverschickung entwickelt sich zum (absehbaren) Chaos: Schulleiter sind ratlos, wie viel Personal sie nun wirklich bekommen, Stundenpläne fehlen oder sind sofort Makulatur, Unterricht fällt massenhaft aus. Lehrer, Eltern und Schüler gehen auf die Barrikaden. Einen solchen Zustand als „normal“ und „Alltag“ in einer Schulbehörde schönreden zu wollen, wie es Kultusministerin Frauke Heiligenstadt tut, grenzt an Realitätsverweigerung. Die aktuellen Engpässe waren absehbar. Die Probleme bei der Gewinnung neuer Lehrer sind alt und die wachsende Schülerzahl durch Flüchtlinge bekannt.

Nur geschehen ist nichts. Oder zu wenig.


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