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Festnahme im Fall Lübcke  – Spuren ins rechte  Milieu?
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Aktualisiert vor 15 Minuten.

Regierungspräsident In Kassel Erschossen
Festnahme im Fall Lübcke – Spuren ins rechte Milieu?

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Der junge Patient

23.10.2018

Die Uhr tickt. In dieser Woche wird der Medizinstudiengang an der Universität Oldenburg, der 2012 seinen Betrieb aufnahm, von einer Expertengruppe des Wissenschaftsrates auf Herz und Nieren geprüft. Von diesem Bulletin wird entscheidend abhängen, wie und ob es weitergeht mit dem Projekt European Medical School. Wird am Ende eine Therapie reichen oder wird nur noch ein schwerer Eingriff helfen?

Entscheidend dürfte auch ein gutes und schlüssiges Konzept zur Weiterentwicklung nicht nur des Studiengangs, sondern beispielsweise auch der Forschungsarbeit sein. Die Zusammenarbeit der beteiligten Krankenhäuser muss verbessert werden. Und es muss endlich Schluss sein mit persönlichen Eitelkeiten, Machtkämpfen und viel zu schnell wechselndem Personal. Das Land Niedersachsen, in dessen Auftrag der Wissenschaftsrat seine Arbeit in Oldenburg aufnimmt, ist indes schon einen Schritt weiter und geht offenbar fest von einer Zukunft des Medizin-Studiums in Oldenburg aus. Denn das Landeskabinett hat bereits beschlossen, die Zahl der Medizin-Studienplätze im Land hochzufahren.

Allein auf den Standort Oldenburg entfallen dabei 100 zusätzliche Studienplätze. Dazu muss es allerdings die ausreichenden finanziellen Mittel geben, nicht nur für teure Studienplätze, sondern auch beispielsweise für zusätzliche Gebäude. Ein richtiges Pfund, mit dem Oldenburg wuchern kann, ist die Zusammenarbeit bei der European Medical School mit der Uni Groningen. Das gemeinsame grenzüberschreitende Projekt ist einmalig in Europa. Zudem helfen die Groninger den Oldenburger Kollegen, wo sie nur können. Erfahrung ist manchmal alles: In Groningen kann man seit rund 400 Jahren Medizin studieren.


Den Autor erreichen Sie unter 
Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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