• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • LocaFox
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt

Horst Seehofer hat noch mal seine Krallen gezeigt: Weil der Chef des Klinikums in Ingolstadt ihn als „Pflaumenaugust“ bezeichnete, ist der Funktionär nun seinen Job los. Das Beziehungsgeflecht hat hier funktioniert, schließlich ist der Aufsichtsratschef des Klinikums, Oberbürgermeister Christian Lösel, ein Parteifreund Seehofers. Fall schnell erledigt.

Ein anderes Problem lässt sich dagegen nicht so leicht lösen: der parteiinterne Machtkampf mit Markus Söder. Nach der historischen Pleite bei der Bundestagswahl trauen sich immer mehr Seehofer-Kritiker aus der Deckung und fordern einen Neuanfang. Für die CSU ist das nicht ungefährlich. In einer Zeit, in der Konzepte für die anstehende Landtagswahl im kommenden Jahr gefragt sind, wird darüber gestritten, wer die Partei künftig führen soll. Eine kluge Strategie sieht anders aus.

Spätestens auf dem Parteitag im November müsste der Machtkampf entschieden werden. Doch wahrscheinlich geht die Debatte weiter. Denn Söder wird nicht den Versuch wagen, Seehofer vom Thron zu stoßen. Zu groß wäre die Gefahr zu scheitern. So droht eine Spaltung der Partei in zwei Lager, die sich unversöhnlich gegenüberstehen. Die AfD in Bayern wird’s freuen.


Den Autor erreichen Sie unter 

Weitere Nachrichten:

AfD | CSU | Bundestagswahl | Landtagswahl