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Auf norddeutschen Werften entstehen viele Spezialschiffe. Schon einmal hatte ein Konsortium norddeutscher Werften fünf Korvetten geliefert, nun sollte ein Folgeauftrag der Deutschen Marine fünf weitere dieser Kriegsschiffe bescheren. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte allerdings nicht mit dem doppelten Störfeuer bei diesem Milliarden-Auftrag gerechnet. Zum einen wollten Mitbewerber nicht hinnehmen, dass der Großauftrag als Nachbestellung ohne Ausschreibung über die Bühne geht. Zum anderen hatten die potenziellen Auftragnehmer, die Werften Lürssen und Thyssenkrupp Marine Systems, wesentlich höhere Preisvorstellungen als Ministerin und Haushaltsausschuss.

Den Schaden haben nun die Marine, die weiter auf die Modernisierung der Flotte warten muss, und die Ministerin, die bei einem weiteren Beschaffungsprojekt in Bedrängnis kommt. Und nicht zuletzt haben die Mitarbeiter der norddeutschen Schiffbaustandorte das Nachsehen.


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