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Geht’s noch?

07.11.2018

Will der Staat an den Geldbeutel seiner Bürger, kann es ihm oft nicht schnell genug gehen. Kaum ist das neue Auto angemeldet oder ein Grundstück für die eigenen vier Wände erworben, liegt der Steuerbescheid blitzschnell im Briefkasten. Wären die Finanzämter doch bei der Steuer-Erstattung auch nur so flott unterwegs.

Hat man sich mit dieser Situation abgefunden, so kann der Bürger sich nur jedes Mal wieder an den Kopf fassen, wenn der Bund der Steuerzahler sein Schwarzbuch vorlegt, in dem er drastische und skurrile Fälle von Steuergeld-Verschwendung aufdeckt. Da beziehen Behörden-Tierärzte über Jahre hinweg unrechtmäßige Boni-Zahlungen, wird ein Krankenwagen für angefahrene Wölfe angeschafft und kommt nicht zum Einsatz und wird eine Deichdurchfahrt gebaut, die keiner braucht.

Geht’s noch? Geht irgendeiner der Verantwortlichen mit seiner privaten Kasse auch so verschwenderisch um? Mit Sicherheit nicht! Das Geld, das hier verprasst wird, haben die Bürger dieses Landes hart erarbeitet. Arbeitnehmer reiben sich jeden Monat erneut die Augen, wenn sie sehen, wie viel ihres Einkommens beim Fiskus landet. Ohne Zweifel für viele gute und notwendige Dinge – aber eben auch für völligen Unsinn. Es ist gut, dass der Bund der Steuerzahler den Finger in die Wunde legt und darüber wacht, was mit unserem Geld passiert. Keiner will ins Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes, manche Fälle sind an Peinlichkeit und Versagen ja auch kaum zu überbieten. Denjenigen, die es ins Buch „geschafft“ haben, sollte es eine Lehre sein, alle anderen sollten so verantwortungsvoll mit unserem Steuergeld umgehen, dass ihnen und uns ein Beitrag im Schwarzbuch erspart bleibt.


Den Autor erreichen Sie unter 
Lars Laue
Korrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

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Bund der Steuerzahler

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