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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Meinung

Größerer Sünder

27.12.2013

An keiner Person haben sich in diesem Jahr so die Geister geschieden wie an Edward Snowden. Für die US-Regierung ist der frühere NSA-Mitarbeiter schlichtweg ein Hacker oder Landesverräter, der eingesperrt gehört. Für andere ist er ein Held, dessen Handeln die Exzesse eines fehlgeleiteten Überwachungsstaates enthüllte. Die „Weihnachtsansprache“, die Snowden jetzt aus seinem Moskauer Asyl hielt, hat diese Debatte noch einmal angefeuert. Und sie macht noch einmal deutlich, wie wichtig auch im kommenden Jahr eine Diskussion über die politischen Konsequenzen seiner Enthüllungen sein muss.

Die jüngsten Entwicklungen führen zwangsläufig zur Frage, wer der größere Sünder ist: Ein Staat, der bei seiner globalen Datenerfassung deutlich außer Rand und Band agierte? Oder ein „Whistleblower“, der sich allein seinem Gewissen verpflichtet fühlte, diese Übergriffe offen zu legen? Die Antwort dürfte bei nüchterner Betrachtung nicht so schwer fallen.


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Friedemann Diederichs Korrespondentenbüro Washington
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