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Stichwahlen in drei Gemeinden entschieden
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Aktualisiert vor 2 Minuten.

Wahlen In Westerstede, Rastede Und Molbergen
Stichwahlen in drei Gemeinden entschieden

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Hamburg führt

11.03.2015

Der Fußball gehört zwar zum olympischen Programm, spielt dort aber nicht die herausragende Rolle. In der Sprache dieser von den Deutschen so geliebten Sportart lässt sich sagen: Hamburg ist auf dem Weg zu einer Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2024 gerade in der ersten Halbzeit gegen Berlin mit 1:0 in Führung gegangen. Ob dieser Vorsprung auch bei Spielende noch Bestand hat, lässt sich derzeit nicht sagen.

Denn es gilt, nicht nur den direkten Konkurrenten auszuschalten. Eine solche Bewerbung ist ein hochkomplexes Verfahren, in dem viele Interessen zu berücksichtigen sind, ehe sich der Deutsche Olympische Sportbund auf einen Bewerber festlegt. Und in jener Stadt ist dann – vernünftigerweise – noch die Zustimmung derer nötig, die das Ganze durch Steuern mitfinanzieren. Denn nur wenn in einem Bürgerentscheid (am Dienstag wurden lediglich die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage veröffentlicht) ein „Ja“ herauskommt, wird der DOSB mit eben jener Stadt kandidieren.

Und genau das macht dem Verband vermutlich Sorgen. Die Wahrscheinlichkeit, ein solches „Ja“ einzufahren, ist in Hamburg wohl größer als in Berlin. Zwar machen die Einwohner dort auch gerade schlechte Erfahrungen mit Großprojekten – Stichwort Baukosten der Elbphilharmonie. In Berlin dürfte es aber noch schwieriger sein, ein klares Votum zugunsten einer Bewerbung zu erzielen. Dabei mag zum einen die Kostenexplosion beim Bau des Hauptstadtflughafens eine Rolle spielen, zum anderen ist die Gruppe der Olympia-Gegner in Berlin deutlich aktiver und besser organisiert als in der Hansestadt.

Jenes Hamburg mag sich als Tor zur Welt sehen, in eben dieser großen weiten Welt hat Berlin aber zweifellos den bekannteren Namen. Und wenn die Funktionäre des Internationalen Olympischen Komitees sich im Jahr 2017 für einen deutschen Bewerber entscheiden sollen, dann hat vermutlich „Börlin“ die größeren Chancen als „Hämbörg“. Der DOSB muss aus dieser Zwickmühle heraus nun eine Bewerbung schustern, mit der der deutsche Kandidat unbeschädigt und mit ernstzunehmenden Chancen auf den endgültigen Zuschlag ins Rennen gehen kann.


Den Autor erreichen Sie unter 
Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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