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Wegen Krankmeldungen zahlreicher Piloten hat Air Berlin am Dienstag 100 der geplanten 750 Flüge abgesagt. Und das war eine spontane, illegale Revolte der Piloten, die alle überrascht. Diese Form der Selbstjustiz bedeutet einen neuen Tiefpunkt im Geschacher um die Überbleibsel der Pleitelinie und darf als ein Hilferuf der Kapitäne gewertet werden, die um ihre Pfründe, aber auch ihre Existenzen fürchten und deswegen meutern. Und es ist auch ein Aufstand gegen die Lufthansa, die wie ein Pleitegeier über den Resten von Air Berlin kreist.

Zum einen stampft Air Berlin auffallend viele Langstreckenverbindungen ein, obwohl manche dieser Routen noch Profit abwerfen dürften. Zum anderen fürchten immer mehr Piloten, keine Perspektive bei der Lufthansa-Gruppe zu haben. Aber in einem schlechteren Licht kann ein Unternehmen gar nicht dastehen. Dabei wäre es ex­trem wichtig, dass der Flugbetrieb von Air Berlin aufrechterhalten wird.

Offenbar hat die Staatshilfe Air Berlin nicht stabilisiert, sondern in einen für Passagiere und Personal schwer erträglichen Dämmerzustand im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung geführt.


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Deutsche Lufthansa | Air Berlin