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Mag er die Einstellung der Ermittlungen wegen der Vergewaltigungsvorwürfe auch als „totalen Sieg“ feiern: Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft in Schweden wird an seiner Situation erst einmal nichts ändern. Verlässt Julian Assange die ecuadorianische Botschaft in London, wird er festgenommen.

Dahinter könnte das Kalkül stehen, einen Konflikt mit Washington zu verhindern. Unter diesen Umständen dürfte er sich kaum trauen, den Schutz der Botschaft zu verlassen. Sollte er sich dafür entscheiden, wäre die Auslieferung an die Amerikaner die sichere Folge. Der Wikileaks-Gründer bleibt eine schillernde Figur. Das Bild von den selbstlos handelnden Machern der Enthüllungsplattform hat in letzter Zeit erhebliche Kratzer bekommen. Der Grund dafür sind nicht zuletzt die Veröffentlichung von E-Mails der Demokraten im US-Wahlkampf und der nicht ausgeräumte Verdacht, Russland könne das Material geliefert haben. Ein makelloser Held der Transparenz ist Assange nicht mehr.


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