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NWZonline.de NWZonline 2017-04-21T09:06:00Z

Appell zum Schutzimpfen:
Kein Kinderkram

Haben Sie je einen erwachsenen Menschen erlebt, der eine Masernkrankheit durchleiden muss? Sie wären entsetzt über das dramatische Krankheitsbild und den schwerwiegenden Verlauf mit Atemnot, schmerzhaftem Ausschlag und lebensbedrohlichem Fieberanstieg. Nie wieder käme Ihnen im Zusammenhang mit der Diagnose „Masern“ das verharmlosende Wörtchen „Kinderkrankheit“ über die Lippen.

Dass Gesundheitsminister Hermann Gröhe an alle Bundesbürger appelliert, ihren Impfschutz aktuell zu halten, ist daher wichtig und ernst zu nehmen: damit wir und unsere Mitmenschen gesund bleiben. Gerade die Ausbreitung des Masernvirus belegt, dass Handlungsbedarf besteht.

Deutschland ist kein Land der Impfgegner. Immerhin 90 Prozent aller Kinder sind geimpft gegen Masern, Mumps und Röteln, bis es zur Einschulung geht. Tendenz steigend. Um das Virus allerdings zu besiegen, müssen mindestens 95 Prozent der Bevölkerung ausreichenden Schutz aufweisen. Speziell die nach 1970 geborenen jungen Erwachsenen mit unklarem Impfstatus sind aufgerufen, Versäumtes nachzuholen. Nichts auf die lange Bank schieben (siehe oben): Die Zahl der Neuerkrankungen in diesem Jahr hat die 400-er-Marke bis April überschritten. Das sind hundert mehr als im gesamten Jahr zuvor.


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