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Es wird für deutsche Agrar-Betriebe schwieriger, wie gewohnt Erntehelfer im Ausland anzuheuern. Kommt das überraschend? Wohl kaum. In den betreffenden Ländern, EU-Mitgliedern wie Polen, geht es wirtschaftlich schon seit Jahren bergauf, auch auf der Basis der noch relativ niedrigen Arbeitskosten. Das heißt: Neue Arbeitsplätze entstanden, und bei vorhandenen Jobs stiegen die Löhne – beides insbesondere auch in den Grenz-Gebieten, die Deutschland am nahesten sind.

Für den Ernte-Job ist Abenteuerlust und relativ großer Aufwand nötig. Kann man auch daheim gutes Geld verdienen, bleibt man natürlich eher daheim. Das ist doch ganz verständlich.

Was bleibt: Entweder man erhöht stetig die Löhne für die Erntehelfer, dann kommen sie womöglich auch in Zukunft. Oder: Die Karawane zieht weiter, und man sucht weiter im Osten nach billigen Arbeitskräften. Dann steigt aber der Reiseaufwand, und es ergeben sich neue Probleme. Oder wie wäre es mit mehr Arbeitskräften aus Deutschland? Es ist schon peinlich, dass wir zwar gern köstlichen Spargel, Erdbeeren & Co. vertilgen, diese schönen Produkte aber nicht selbst ernten wollen.


Den Autor erreichen Sie unter 
Rüdiger zu Klampen
Redaktionsleitung
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2040

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