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Tiere bekommen in Deutschland doppelt so viele Antibiotika verabreicht wie wir Menschen – nämlich rund 1500 Tonnen im Jahr 2013. Das ist zwar etwas weniger als in den Vorjahren, aber dafür stieg der Einsatz der sogenannten Chinolonen, die für die Humanmedizin von größter Bedeutung sind. Die aktuellen Zahlen aus den Kliniken zeigen: Damit riskieren wir buchstäblich unser Leben.

Der Antibiotikaeinsatz in der Tiermast muss dringend reduziert werden. Das darf aber nicht einseitig zu Lasten der Landwirte gehen. Ihnen müssen Alternativen aufgezeigt werden; vielversprechend sind zum Beispiel erste Versuche mit Naturheilverfahren. Allerdings beißen sich die Initiatoren auf der Suche nach finanzieller Unterstützung derzeit die Zähne aus, auch beim Landwirtschaftsminister – der vehement gegen den Antibiotikaeinsatz eintritt.

Genau so wichtig: die Kontrolle der Betriebe. Es muss doch nachprüfbar sein, wo 1500 Tonnen Medikamente bleiben – und ob sie gesetzeskonform eingesetzt wurden.


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