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Geraunt wurde viel, als der verurteilte Ex-Pfleger Niels Högel noch seinen Dienst versah. Auch wenn niemand die unfassbare Mordserie am Klinikum Delmenhorst auch nur ahnen konnte. Wäre man hellhöriger geworden, wenn es in der Vergangenheit schon Patientenfürsprecher gegeben hätte – als Frühwarnsystem? Es bleibt Spekulation. Beweisen kann man es nicht. Aber ausschließen auch nicht. Niedersachsen tut deshalb gut daran, als eine der vielen Konsequenzen aus dem schrecklichen Verbrechen Patientenfürsprecher an allen Krankenhäusern einzurichten. Jemand der zuhört – auch außerhalb des Dienstbetriebs. Als Angebot für Patienten, die vielleicht unsicher sind, aber gerne etwas loswerden möchten.

Sozialministerin Cornelia Rundt hat vermutlich recht, dass Patientenfürsprecher wohl eher auf kleine Probleme aus dem Klinikalltag stoßen werden. Aber schon das Gefühl, zu jeder Zeit leicht einen Ansprechpartner zu finden, sorgt bei Patienten für mehr subjektive Sicherheit. Auch das ist schon viel wert.


Den Autor erreichen Sie unter 
Gunars Reichenbachs
Chefkorrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

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Klinikum Delmenhorst

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