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Angela Merkel hatte und hat es in ihrer Karriere als Kanzlerin schon mit vielen außergewöhnlichen Charakteren zu tun (gehabt). Ob Wladimir Putin, Recep Tayyip Erdogan oder zahlreiche Despoten dieser Welt – immer wieder ist es der deutschen Regierungschefin gelungen, zumindest ein vernünftiges Arbeitsverhältnis zu schaffen.

An diesem Montag reiht sich nun ein weiterer Kandidat in die Schlange der Problemfälle ein: Donald Trump. Bisher gab es nur Telefonate mit dem US-Präsidenten, jetzt heißt es: Auge in Auge mit dem mächtigsten Mann der Welt Tacheles reden ohne es zu einem Bruch der Beziehungen kommen zu lassen.

An heiklen Themen mangelt es nicht: Finanzierung der Nato, deutscher Exportüberschuss, von Trump angedrohte Strafzölle für deutsche Autos, künftiges Verhältnis der USA zur EU. Das Treffen wird ein Drahtseilakt.

Im Nachhinein kann es für Merkel sogar von Vorteil sein, dass ihr Besuch nicht unmittelbar nach Trumps Amtsantritt stattfand. Nach den ersten Tagen im Weißen Haus, als der US-Präsident mit Dekreten nur so um sich warf, ist zumindest etwas Routine in die US-Regierungspolitik eingekehrt. Jetzt hat hoffentlich auch Trump bemerkt, dass Politik ein Geben und Nehmen ist. Wenn nicht, muss Merkel ihm das gründlich erklären.


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