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Nur keine Panik

01.03.2018

In der hysterisch-panischen Debatte um Diesel-Fahrverbote in Innenstädten nach dem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts reagiert allein Niedersachsen mit Vernunft – sieht man vom Hannoveraner Oberbürgermeister Stefan Schostok ab. Tatsächlich besteht überhaupt kein Anlass, dass schärfste Schwert gegen die Luftschadstoffbelastung zu zücken. Wenn Umweltexperten sich nicht verrechnet haben, dann werden in diesem Jahr nur noch drei Städte in Niedersachsen die Grenzwerte bei Stickstoffdioxid überschreiten: Oldenburg, Hannover und Osnabrück. In allen anderen Kommunen wie Hameln, Hildesheim und Wolfsburg beispielsweise zeigen die immer besseren Abgas-Werte moderner Autos, eine bessere Verkehrslenkung und ein besserer Nahverkehr, den die Bürger auch nutzen, deutliche Wirkung. Und selbst in dem verbliebenen kommunalen Trio liegen die Werte kaum noch über der zulässigen Grenze, die die EU vorgibt. Warum Hannover und Osnabrück trotzdem nach Fahrverboten und blauer Plakette rufen, bleibt schleierhaft. Wollen sich die Oberbürgermeister profilieren? Oder einfach mehr aus den Millionen-Töpfen bei Bund und Land zur Verbesserung innerstädtischer Luft herausholen?

Gunars Reichenbachs
Chefkorrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315
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