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Es ist noch nicht allzu lange her, da hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan seine Erwartung zu Protokoll gegeben, die Beziehungen zu Deutschland würden sich bald nach der Bundestagswahl wieder verbessern. Jetzt hat ausgerechnet er neues Öl ins Feuer gegossen! Der Fall des auf Betreiben der Türkei in Spanien festgenommenen deutschen Schriftstellers Dogan Akhanli, die Tiraden gegen Außenminister Sigmar Gabriel und die hemmungslose Einmischung des Autokraten von Ankara in den Bundestagswahlkampf markieren einen neuen Tiefpunkt im beiderseitigen Verhältnis. Dass ein deutscher Staatsbürger im Ausland wegen dubioser Vorwürfe aus Ankara in Gewahrsam genommen wird, verlangt eine umfassende Aufklärung der Hintergründe. Die schnelle Freilassung ist nicht mehr als ein erstes Hoffnungszeichen, das Auslieferungsverfahren läuft schließlich weiter. Die Bundesregierung tut gut daran, an ihrem eingeschlagenen Kurs der Unnachgiebigkeit gegenüber der Türkei festzuhalten.


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