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Vieles ist so kurz vor der Bundestagswahl noch unsicher. Aber eines ist ganz sicher: Der neue Bundesverkehrsminister wird nicht Alexander Dobrindt heißen. Dazu hat der CSU-Mann in dieser Legislaturperiode viel zu viele Pannen zu verantworten: Die Pkw-Maut, die keiner will. Die Diesel-Affäre, die kein Ende nimmt. Die Fahrverbote, die keiner verhindern kann. Die Straßen, die immer löchriger werden. Die Brücken, die immer brüchiger werden. Die Bahn, die nie zum Zuge kommt. Der Flughafen, der nie eröffnet wird. Und der Breitband-Ausbau, der nur im Schneckentempo vorankommt.

Die Pannen-Abrechnungen bei der Lkw-Maut, die den Bund (und damit den Steuerzahler) benachteiligt und die vom Herrn Minister so geliebten privaten Investoren bevorzugt haben, mögen in der Tat vergleichsweise geringen Schaden angerichtet haben. Aber wenn das Mautsystem von Toll Collect schon an einer so marginalen Umstellung scheitert, was passiert dann erst bei der Einführung der Pkw-Maut? Dürfen die privaten Investoren sich dann auch das Geld für den Autoverkehr in die Taschen stecken?

Auf die Antwort darf man gespannt sein. Ebenso auf den neuen Job von Alexander Dobrindt. Etwa beim Mautbetreiber Toll Collect oder einem der Autobahninvestoren? Oder wehrt da selbst die Privatwirtschaft dankend ab und es muss ein gesichtswahrendes Trost-Pöstchen im Bundestag für den Pannen-Minister gefunden werden?


Die Autorin erreichen Sie unter 
Stefanie Dosch
Redakteurin
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2098

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Toll Collect | CSU | Bund | Bundestag | Bundestagswahl

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