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Die Münchener Richter haben es geschafft, die Vorbereitungen für das wichtigste Verfahren des Jahrzehnts zu einer chaotischen Posse verkommen zu lassen. Zunächst wurden verschiedene Medien unterschiedlich schnell über das Akkreditierungsverfahren informiert. Dann hielt man stur am Ausschluss ausländischer Journalisten fest, bis das Verfassungsgericht eingriff. Und nun wird schließlich das Anmeldeverfahren ganz neu gestartet.

Das aber hatte das Bundesverfassungsgericht gar nicht gefordert. Am leichtesten wäre es also gewesen, einige Plätze des allgemeinen Zuschauerkontingentes für türkische Journalisten zu reservieren. Das Gericht treibt wohl die Angst, Gründe für eine Revision des Urteils zu liefern. Die Verwirrung wird dadurch allerdings noch schlimmer. Wenn jetzt nämlich Journalisten ausgeschlossen werden, die bereits akkreditiert waren, gibt es neuen Ärger. Die entsprechenden Schriftsätze dürften bereits formuliert sein. All das Chaos wegen dreier Sitzplätze. Man könnte lachen, wenn die Sache nicht so traurig und peinlich wäre.


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