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Pokerspiel

11.03.2019

Die Hinweise verdichten sich, dass Deutschlands letzten beiden unabhängigen Großbanken fusionieren könnten. Berlin hatte seit Monaten dafür geworben, deutsche Banken zu stärken. Dem politischen Druck könnten nun Taten folgen – allerdings wäre ein Zusammengehen der Deutschen Bank und der Commerzbank mit großen Risiken verbunden – die mögliche Vorteile klar ausstechen.

Es wird gern vergessen, dass diese Geldhäuser für deutsche Verhältnisse bereits außerordentlich groß sind – zwar nicht im internationalen Vergleich, allerdings stellt sich die Frage, ob es die richtige Strategie ist, die Sicherheit kleinerer Banken mit ihren individuellen Stärken aufzugeben. Hinzu kommt, dass sich beide Geldhäuser noch mit Altlasten herumplagen, die erstmal beseitigt werden sollten.

Nicht zu unterschätzen ist das Risiko, dass große Banken, die die Märkte dominieren, auch in Schieflage geraten können. Wozu das führen kann, hat die Lehmann-Pleite vor mehr als zehn Jahren gezeigt – und die Folgen sind bis heute spürbar. Ob es das Risiko wert ist, nur um einer möglichen Übernahme aus dem Ausland zu entgehen?


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Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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