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Die Skripal-Affäre entwickelt sich zu einer peinlichen Posse. Peinlich für Großbritannien und die EU.

Selbst das britische C-Waffen-Labor Porton Down kann die Herkunft des Giftes, mit dem der Doppelagent Sergej Skripal angegriffen wurde, nicht nachweisen. Trotzdem bleibt London auf Konfrontationskurs mit den Russen. Die Briten führen dabei angeblich unwiderlegbare Beweise an – die sie aber der Öffentlichkeit vorenthalten. Die EU steht dumm da, denn ihre Mitgliedstaaten sekundierten London mit Diplomatenausweisungen. Beweise bleiben aber auch die Verantwortlichen in den EU-Hauptstädten schuldig. Das ganze läuft zurzeit nach dem Motto: „Beweise präsentieren wir euch nicht – aber ihr wisst doch genau, wie raffiniert und hinterhältig der Russe ist.“

Für den Westen, der in Moskau mit Recht stets und ständig Rechtsstaatlichkeit einfordert, ist das eine üble Vorstellung. London und und die EU-Staaten verlangen von den Völkern zudem im Grunde blindes Vertrauen. Wer aber Regierungen vertraut, hat schon verloren – das zeigen nicht nur die amerikanischen Lügen über Massenvernichtungswaffen im Irak, die 2002 als Kriegsgrund konstruiert wurden. Also bitte, London und Brüssel: Legt endlich überzeugende Beweise für die Schuld Russlands vor und kehrt so zu einem ernstzunehmenden Politikstil zurück!


Den Autor erreichen Sie unter 
Dr. Alexander Will
Leiter Newsdesk
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2092

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