• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Meinung

Anreiz

30.04.2019

Von fairen Wettbewerbsbedingungen zwischen den Energieträgern sind wir Meilen entfernt, mit drastischen Folgen: Der CO2-Ausstoß in der Wärmeversorgung sinkt seit Jahren nicht wirklich, im Verkehr wird mehr Sprit verbraucht.

Über Steuern und Abgaben Anreize für klimafreundliche Investitionen zu setzen, ist ein zutiefst marktwirtschaftlicher, weil technologieoffener Ansatz. Es erstaunt, dass die, die sonst immer von Marktwirtschaft reden, hier blockieren. Die Besteuerung nach den CO2-Emissionen der einzelnen Treib- und Brennstoffe auszurichten, würde den Markt für klimafreundliche Fahrzeuge und Heizungen beflügeln. Saubere Energie wäre günstiger, da sie keinen CO2-Preis hätte. Inzwischen hat sich eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden, Energieversorgern und Umweltverbänden gebildet, die einen nationalen CO2-Preis fordern – weil eine europäische Durchsetzung vermutlich Jahrzehnte dauern würde.

Ebenso wichtig ist, dass ein CO2-Preis nicht als Mehreinnahme beim Fiskus verbleibt, sondern zurückgegeben oder zur Senkung der Abgaben und Umlagen auf Strom verwendet wird.

Es gibt mehrere kluge Möglichkeiten für diese Rückgabe. Ganz oben auf der Agenda steht die Senkung oder Abschaffung der EEG-Umlage. Sieben Cent pro Kilowattstunde beträgt sie. Strom würde so deutlich preiswerter, ein Durchschnittshaushalt würde um bis zu 250 Euro Stromkosten pro Jahr entlastet werden, wenn EEG-Umlage und Stromsteuer durch die CO2-Einnahmen bezahlt werden.

Eine andere Idee ist, die zusätzlichen Einnahmen aus der CO2-Bepreisung pro Bürger direkt auszuzahlen, etwa in Form eines „Energiegeldes“, wie es die Schweiz schon länger eingeführt hat.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.