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Die künftigen Groß-Koalitionäre in Niedersachsen wollen ein Problem angehen, das immer größer wird: den Ärztemangel auf dem Land. Den ärztlichen Nachwuchs zieht es in die Großstädte. Schließt ein Landarzt seine Praxis, findet er oft keinen Nachfolger. 400 solcher Praxen sind mittlerweile in Niedersachsen nicht besetzt. Das darf so nicht weitergehen. Denn schon jetzt werden die Notdienstbezirke größer. Eine medizinische Grundversorgung muss es gerade auch auf dem Land geben.

Mit zusätzlichen Medizin-Studienplätzen entgegenzuwirken, ist der richtige Weg. Der Ärztemangel auf dem Land hat aber auch damit zu tun, dass Studenten meist gar nicht mit der Arbeit in Praxen in Berührung kommen. Diesen Ansatz verfolgt der Medizin-Studiengang der European Medical School in Oldenburg seit der Gründung 2012. Damit bietet sich dem Nordwesten eine große Chance, den Ärztemangel auf dem Land zu bekämpfen. Denn für den Studiengang haben sich mehr als 100 niedergelassene Ärzte mit ihren Praxen im gesamten Nordwesten zur Verfügung gestellt. Ausbildung mit absolutem Praxisbezug.

Im Nachhinein kann es Gold wert sein, neben Hannover und Göttingen in Oldenburg einen dritten Studienort für Medizin im Land eingerichtet zu haben. Und der befindet sich weiterhin in der Aufbauphase. Dass er jetzt ausgebaut werden soll, ist eine richtig gute Nachricht für den gesamten Nordwesten. Selten war die Region so einhellig überzeugt von einem Projekt wie dem Medizinstudiengang in Oldenburg. Es wurde als gemeinsame historische Chance begriffen – und ergriffen.


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