• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Meinung

Schauprozess

06.08.2013

Der Mammutprozess in der Türkei gegen angebliche Verschwörer lässt sich mit einem Begriff fassen: Es handelt sich um einen politischen Schauprozess, der jeglicher Rechtsstaatlichkeit spottet.

Natürlich gab und gibt es Netzwerke in Politik, Verwaltung und Militär, die mit kriminellen Mitteln eigene Interessen verfolgen. Der Ergenekon-Prozess wäre eine gute Gelegenheit gewesen, auf rechtsstaatliche Art auszuloten, wie gefährlich sie für den Staat wirklich sind. Stattdessen nutzte Erdogans Regierung die Gelegenheit zur Abrechnung mit Gegnern aller Art. Da wurden oppositionelle Journalisten, Intellektuelle, Politiker, Offiziere und Juristen gnadenlos zu härtesten Strafen verurteilt. Die Beweise waren dünn, die Anklagen teilweise wirr. Nun sind Teile der antiislamistischen Opposition ausgeschaltet, das Regime hat außerdem ganz klar gemacht, was denjenigen blüht, die nicht mitspielen wollen. Nein, eine Türkei in dieser Verfassung hat in der EU nichts verloren.


Den Autor erreichen Sie unter 
Dr. Alexander Will Leiter Newsdesk / Politikredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2092
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.