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NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Meinung

Signalwirkung

04.03.2013

Die Schweizer schieben Gehaltsexzessen in den Vorstandsetagen einen Riegel vor. Das Ergebnis der Volksabstimmung ist gleich aus mehreren Gründen bemerkenswert. Zum einen wegen seiner Deutlichkeit, mehr als zwei Drittel stimmten der Initiative „gegen Abzockerei“ zu. Zum anderen weil nun ausgerechnet die Schweiz, jahrzehntelang Hort eines besonders liberalen Wirtschaftsmodells, eines der schärfsten Aktienrechte der Welt bekommt.

Viele Schweizer hatten die Selbstbedienungsmentalität mancher Manager schlicht satt. Fälle wie die des scheidenden Novartis-Präsidenten Daniel Vasella, der 72 Millionen Franken allein dafür bekommen wollte, dass er sechs Jahre lang nicht zur Konkurrenz geht, sorgten auch bei den Eidgenossen für Verständnislosigkeit.

Das Signal, das von dem Referendum ausgeht, strahlt weit über die Schweiz hinaus. Zwar sind die dortigen Vorschriften wegen des unterschiedlichen Aktienrechts nicht eins zu eins übertragbar. Doch auch hiesige Aufsichtsräte dürften künftig eher zweimal hinschauen, was unter dem Kriterium der „Angemessenheit“ noch zu rechtfertigen ist.


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Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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