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Unabhängig davon, ob Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking (CDU) in ihrer Amtsführung Fehler gemacht hat, bleibt bei ihrem Rücktritt ein fahler Geschmack. Heimlich gedrehte Bilder im Mastbetrieb der Familie kompromittierten die Politikerin, auf denen verletzte Schweine zu sehen waren. Die Absicht der Verantwortlichen für die illegal entstandenen Aufnahmen ist aufgegangen: Dem öffentlichen Druck konnte die Vorzeigefrau der Regierung Armin Laschet – obwohl sie selbst für die Haltung der Tiere nicht verantwortlich war – nicht standhalten. Solche Aktionen mit Aufnahmen aus Tierställen bekannter Lobbyisten oder Politiker haben Methode. Nicht zum ersten Mal haben selbst ernannte Stallpolizisten Politiker bloßgestellt, die einen landwirtschaftlichen Betrieb besitzen. Wohlgemerkt: Tierwohl ist ein hohes Gut und Verstöße sind kein Kavaliersdelikt. Das Eindringen in fremde Gebäude mit dem Ziel, Politiker bloßzustellen, ist eine Straftat.


Den Autor erreichen Sie unter 
Hans Begerow
Leitung Politik
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2091

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