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Wir gucken aufs Display, klappen den Laptop zu, nehmen einen Coffee to go und stürzen uns voller Power ins Meeting: In der Vorbereitung auf diesen Kommentar habe ich viele Menschen gefragt, was sie von Denglisch halten. Die Antwort war immer eindeutig: Nichts. Ich habe niemand gefunden, der Denglisch verteidigte. Niemand, der das Beratergequatsche und Imponiergefasel, der Ausdrücke wie Kick-Off-Veranstaltung, Shortlist oder Sales-Manager guthieß. Also alles prima?

Nein, das Gegenteil ist der Fall, denn im gleichen Atemzug sagten alle: Aber der Zug ist längst abgefahren. Denglisch, meinen viele, gehöre heute dazu. Offenbar verkauft sich Denglisch als Weltoffenheit, obwohl es eine billige Anbiederung ist. Da könne man nichts mehr machen, sagten manche. Die Wichtigtuerei setze sich durch.

Hiermit stellen wir offiziell fest: Da ist noch was zu machen, doch nichts geschieht von allein. Deshalb ist der Tag der deutschen Sprache an diesem Samstag so wichtig – er macht auf etwas aufmerksam, was wir täglich nutzen, unbedingt brauchen, aber längst nicht genügend schützen: die deutsche Sprache.


Den Autor erreichen Sie unter 
Dr. Reinhard Tschapke
Redaktionsleitung
Kulturredaktion
Tel:
0441 9988 2060

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