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Trauerspiel

27.01.2018

Teurer und später: Der unterirdische Bahnhof in Stuttgart soll jetzt 8,2 Milliarden Euro kosten. Und erst 2025 in Betrieb gehen. Diese Nachricht klingt vertraut. Dass die Kosten auf rund zehn Milliarden Euro explodieren würden (mit dem Risiko weiterer Kostensteigerungen) und dass man nicht seriös voraussagen könne, wann „Stuttgart 21“ tatsächlich ans Bahnnetz geht, ist ein Trauerspiel.

Jetzt erkauft die Deutsche Bahn sich teure Zeit. Das Großprojekt ist komplett aus dem Ruder gelaufen: planerisch, finanziell, strukturell. Die Menschen in Stuttgart werden von heute an gerechnet also noch fast sieben Jahre die Unannehmlichkeiten einer Großbaustelle im Herzen der Stadt erdulden müssen, die zermürbenden Konflikte zwischen den Gegnern und den zunehmend nicht mehr Farbe bekennenden Befürwortern setzen sich damit fort. Vielleicht wird es ja etwas mit dem Bahnhof bis 2027. Dann soll die internationale Bauausstellung in Stuttgart stattfinden. Die Gäste könnten immerhin mit der Bahn anreisen.


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Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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