• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik Kommentare & Meinungen Meinung

Untätig

16.05.2019

Schon wieder. Im Zusammenhang mit Briefkastenfirmen auf den britischen Virgin Islands haben Ermittler in Deutschland elf Banken und Sparkassen sowie die Wohnungen von verdächtigen Privatpersonen durchsucht. Sie sollen über Scheinfirmen im Ausland Steuern hinterzogen haben.

Natürlich gilt die Unschuldsvermutung. Aber feststellen lässt sich schon jetzt: Deutsche Kreditinstitute, wie die einstige Deutsche-Bank-Tochter Regular Limited, sind willige Helfer beim organisierten Steuerbetrug. Die jüngsten Ermittlungen gehen zurück auf die Veröffentlichung der so genannten Panama Papers vor drei Jahren. Die Empörung damals war groß – auch unter Politikern der Großen Koalition in Deutschland. Geschehen ist indes nicht viel.

Die EU hat sich auf eine schwarze Liste von Steueroasen geeinigt – dort finden sich Namibia und die Mongolei, nicht aber die bei Hinterziehern überaus beliebten Virgin Islands. Sie wurden nach kräftiger Lobbyarbeit getilgt. Europa ist sich im Kampf gegen organisierte Steuerhinterzieher uneins.


Den Autor erreichen Sie unter 
Peter Riesbeck Korrespondentenbüro Berlin
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2018
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.