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Es ist erst wenige Tage her, dass es im Handelsstreit zwischen den USA und dem Rest der Welt nach Entspannung an allen Fronten aussah: ein neuer Nafta-Pakt in Nordamerika war in greifbarer Nähe, die EU bot eine gegenseitige Abschaffung von Autozöllen an und selbst in den Konflikt mit China schien etwas Ruhe einzukehren. Und nun wischt US-Präsident Donald Trump das mit wenigen Worten einfach weg. Gegenüber China will er möglicherweise schon in Kürze neue massive Strafzölle erheben. Die EU-Offerte sei „nicht gut genug“. Und mit Blick auf Kanada drohte er damit, den bisherigen Nafta-Pakt gleich ganz aufzukündigen – nur einen Tag nachdem er den parlamentarischen Prozess für ein neues Freihandelsabkommen in Gang setzte.

Heute hü und morgen hott. Ein Plan oder gar eine Strategie ist im wankelmütigen Handeln des US-Präsidenten nicht zu erkennen. Unter Trump verkommt Politik zum launigen Ereignis, zu einem Impuls. Gepaart mit seinem pinocciohaften Verhältnis zur Wahrheit droht der US-Präsident endgültig, die Glaubwürdigkeit Amerikas zu verspielen.


Den Autor erreichen Sie unter 
Jörg Schürmeyer
Redakteur
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2041

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