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Zu hoch gepokert

18.09.2018

Die Parteibasis hat entschieden: Karoline Linnert, langjährige Finanzsenatorin und Frontfrau der Grünen in Bremen, wird ihre Partei nicht als Spitzenkandidatin bei der Bürgerschaftswahl im Mai 2019 anführen. Bei einer Urwahl setzte sich ihre Konkurrentin Maike Schaefer durch. Linnert hat einen fatalen Fehler begangen, den die Basis ihr übelgenommen hat. Die 59-Jährige hatte vor der Urwahl Druck ausgeübt. Sie würde im Fall einer Niederlage nicht mehr antreten. Das hat sie nun auf bittere Art und Weise erreicht.

Strahlende Siegerin dieses Machtkampfes ist Fraktionschefin Maike Schaefer mit 53,9 Prozent. Sie hatte sich bei einer parteiinternen Vorstellungsrunde ebenso engagiert wie loyal gegenüber Linnert gezeigt und auf jedes Druckmittel verzichtet. Das honorierten die Parteimitglieder. Dass es überhaupt zur Urwahl der Spitzenkandidatin kam, war schon die Folge einer innerparteilichen Rebellion. Seit der Wahlschlappe von 2015 rumorte es bei den Bremer Grünen. Linnert hat zu hoch gepokert – und verloren. Diese Niederlage beschleunigt nun schneller als gedacht das Ende ihrer politischen Karriere. Der Parteibasis ging es offenbar um mehr grüne Themen als um Finanzpolitik.


Den Autor erreichen Sie unter 
Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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