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Wie sich die Zeiten ändern. Noch vor Wochen hätte die CDU die Jubelmeldung von SPD-Finanzminister Schneider zu sprudelnden Steuerquellen zum Anlass genommen, über einen unverdienten Geldsegen zu sinnieren angesichts einer völlig verfehlten rot-grünen Wirtschaftspolitik in Niedersachsen. Und sofort wäre noch die Forderung nach Abbau des riesigen Schuldenbergs von 61 Milliarden Euro hinterhergeschoben worden. Und heute? Nichts. Kein Ton, keine Presseerklärung. Stattdessen berät die CDU mit dem neuen Koalitionspartner SPD, wie Schneiders Steuermilliarden am besten wieder ausgegeben werden können. Einsparungen? Fehlanzeige! Schuldenabbau? Keine Rede mehr.

Warum nicht? Finanzminister Schneider hinterlässt der neuen Regierung nicht nur eine zum Bersten gefüllte Schatztruhe – sondern auch ernste Warnungen. Die blühende Konjunktur kann schnell erhebliche Dämpfer bekommen, wenn alle Folgen des Brexits auch für die niedersächsische Wirtschaft auf dem Tisch liegen. Und der Wirtschaftspolitik von US-Präsident Trump ist überhaupt nicht zu trauen. Ein Unsicherheitsfaktor für den Export. Die Große Koalition täte gut daran, die Steuermilliarden in nachhaltige Projekte zu investieren. Der Zukunft zuliebe.


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