PETERSFEHN/KREYENBRüCK - PETERSFEHN/KREYENBRÜCK - Nach dem Motto „Auch wir wollen helfen" engagieren sich seit vielen Jahren die Petersfehner Hanna und Frerich Siwek für die Kinderkrebshilfe. Mit „Siweks Streichelzoo“ sind sie überall in der Region anzutreffen. Mit dem Vorstellen von Kaninchen und weiteren Streicheltieren bereiten sie nicht nur den Kleinen eine Freude, sie helfen auch kranken Kindern, indem sie mit einer Spendenbüchse für diese sammeln. Auch das Aufstellen von Brutmaschinen in Kindergärten und Grundschulen dient dazu, die Spendensumme zu erhöhen.
Jetzt übergab das Ehepaar den Spendenerlös des vergangenen Jahres an das Elisabeth-Kinderkrankenhaus Oldenburg. Verwaltungsleiter Gerhard Jacobs, Kassenverwalter des Vereins der Freunde der Kinderklinik in Kreyenbrück, erhielt einen Scheck über 7 301,89 Euro.
Seit acht Jahren geht das Siwek-Spendenergebnis an das Kinderkrankenhaus. Insgesamt sind dabei sage und schreibe 61 908,63 Euro zusammen gekommen. Für andere Kinderkrankenhäuser wurden in den vergangenen elf Jahren weitere 10 495 Euro gespendet, so dass insgesamt 72 403 Euro für schwer erkrankte Kinder eingesammelt und weitergeleitet wurden.
Für seine privaten Aufwendungen für Fahrten, Zeitaufwand und bedarfsgerechte Anschaffungen werde kein Geld vom Spendenerlös einbehalten, stellte Frerich Siwek fest.
Als „doppelte Freude“ sah Zwischenahns stellvertretender Bürgermeister Dr. Arno Schilling die Spendenaktion. Neben dem Naturerleben mit dem Streichelzoo ermögliche das Ehepaar, dass erkrankten Kindern durch die enorme Spendensumme geholfen werde. „Siweks Streichelzoo" sei in Petersfehn und Umgebung bereits eine Institution, ergänzte Bürgervereinsvorsitzender Reinhard Kropp. Das persönliche Engagement der beiden könne nicht hoch genug bewertet werden.
Als „großes Vorbild für die Menschen“ bewertete Klinikdirektor Professor Dr. Christoph Korenke das Wirken des Ehepaars Siwek. Von der Spende sollen, so Kinderkrankenschwester Anke Berghoff, pädagogisches Spielzeug sowie ein Bettfahrrad für das Mobilisieren und Stärken der Muskulatur bettlägeriger Kinder angeschafft werden.
