Kreyenbrück - Proben kann die Jugendtheatergruppe der Freizeitstätte Kreyenbrück zwar in der städtischen Einrichtung an der Brandenburger Straße 38, doch für ihre Aufführungen wechselt sie dann ins Cadillac an der Huntestraße. Der Grund: Der Veranstaltungsraum fasst nur 50 Zuschauer. Damit sei er nicht nur für das Theater, sondern auch für andere Nutzungen viel zu klein, bemängelt die SPD-Ratsfraktion. Sie fordert die Erweiterung des Raumes, damit hier 200 Zuschauer Platz finden.
Einen Antrag für die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses (Mittwoch, 21. Mai, 17 Uhr, Altes Rathaus) haben die Sozialdemokraten bereits formuliert. Darin wird die Stadtverwaltung aufgefordert, den Raumbedarf der Jugendfreizeitstätte kurzfristig zu prüfen und ein Planungskonzept mit Kostenschätzung vorzulegen, damit der Bauantrag noch in diesem Jahr gestellt werden und der Bau möglichst im nächsten Jahr über die Bühne gehen kann.
Auch bei verschiedenen Projekten, die in Zusammenarbeit mit der Polizei und der IGS Kreyenbrück in der Freizeitstätte veranstaltet wurden, habe sich gezeigt, dass der Raum zu klein sei, so die SPD. Ein größerer Raum könnte darüber hinaus von örtlichen Vereinen für Tagungen und Versammlungen genutzt werden. Seit einiger Zeit treffe sich hier beispielsweise der Sanierungsbeirat Kreyenbrück-Nord für seine Sitzungen. Bei größerem Zuschauerandrang werde es sehr eng.
„Nach unseren Informationen ist beim Neubau der Mensa bei der IGS Kreyenbrück keine Bühne vorgesehen, die für Theateraufführungen genutzt werden könnte“, fügt SPD-Ratsfrau Ursula Burdiek als weitere Begründung für die Erweiterung hinzu. Zur Finanzierung sagt sie: „Da in diesem Jahr noch Sanierungsmittel für Maßnahmen im Sanierungsgebiet Kreyenbrück-Nord zur Verfügung stehen und wahrscheinlich nicht vollständig ausgegeben werden können, wollen wir mit dem Beschlussvorschlag erreichen, dass zumindest die Planungskosten noch in 2014 aus den zur Verfügung stehenden Sanierungsmitteln bezahlt werden können.“
