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Kultur Katharina Wagner bleibt Festspielleiterin

Die künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der Bayreuther Festspiele, Katharina Wagner im Festspielhaus. (Archivbild)

Die künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der Bayreuther Festspiele, Katharina Wagner im Festspielhaus. (Archivbild)

Nicolas Armer/dpa

Bayreuth (dpa) - Die Leiterin der Bayreuther Festspiele, Katharina Wagner, bleibt Chefin auf dem Grünen Hügel. Ihr Vertrag wurde um weitere fünf Jahre bis 2030 verlängert, wie Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) und Bayerns Kunstminister Markus Blume (CSU) am Montag mitteilten. Darauf habe man sich nach einem gemeinsamen Gespräch mit Wagner in München geeinigt. 

Allerdings wird die 45-Jährige - anders als bislang - nicht mehr einen der beiden Geschäftsführerposten bekleiden. «Die Gesamtgeschäftsführung wird der neuen Position eines General Managers übertragen, der die Festspiele organisatorisch und wirtschaftlich verantwortet», hieß es in der gemeinsamen Mitteilung aus München und Berlin. Dadurch solle ihr «ein noch stärkerer Fokus auf die künstlerische Leitung der Festspiele ermöglicht» werden. 

Urenkelin des Komponisten Richard Wagner

«Frau Prof. Wagner hat nach Überzeugung der Gesellschafter die Festspiele in den vergangenen Jahren mit großem künstlerischem Erfolg geführt und mit dem vorgelegten Konzept vielversprechende Impulse für eine künstlerische Weiterentwicklung der Festspiele aufgezeigt», heißt es in der Mitteilung. 

«Ich freue mich über das von den Gesellschaftern entgegengebrachte Vertrauen und auf weitere fünf Jahre der Zusammenarbeit. Ich bin sehr erfreut darüber, dass wir gemeinsam einen Weg gefunden haben, die künstlerische Autonomie zu stärken», sagte Wagner nach Ministeriumsangaben. «Mein ganzer Fokus kann jetzt rein auf der kreativen Arbeit liegen.»

Katharina Wagner ist die Urenkelin des Komponisten Richard Wagner und leitet seit 2008 die Bayreuther Festspiele als Nachfolgerin ihres Vaters Wolfgang Wagner - zunächst gemeinsam mit ihrer Halbschwester Eva Wagner-Pasquier, seit 2015 allein.

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