Elisabethfehn - Das zehnjährige Bestehen feierte die Moorerlebnisroute am Sonntag bei Bilderbuchwetter auf dem Gelände beim Moor- und Fehnmuseum in Elisabethfehn mit einem breitgefächerten Programm.

„Das Moor erkunden, Natur erleben und sich vom Alltagsstress erholen. Das ist die Moorerlebnisroute. Ein Reiz der rund 100 Kilometer langen Strecke durch das rund 5000 Hektar große Moorgebiet Esterweger Dose liegt auch in der Vielfalt der Sehenswürdigkeiten“, unterstrich der Vorsitzende der gleichnamigen Interessengemeinschaft und Bürgermeister der Gemeinde Barßel, Bernd Schulte. Die Jubiläumsroute sei eine touristische Zusammenarbeit der fünf Partnergemeinden Esterwegen, Rhauderfehn, Ostrhauderfehn, Saterland und Barßel. Die vielen Attraktionen auf der Strecke würden das Radeln zu einem unvergesslichen Erlebnis machen, so Schulte.

„Man kennt ihn auch als ,Mister Moritz’ oder ,Antreiber’ oder ,Vater’ der Moorerlebnisroute. Aber er heißt mit bürgerlichen Namen Hans Bunger“, lobte Vorsitzender Schulte das Engagement des 68-jährigen Rentners. Kein anderer vertrete die Interessengemeinschaft der Moorerlebnisroute auf Messen oder ähnlichen Veranstaltungen wie Bunger. Viele Messebesucher hätte man kurze Zeit später auf der Erlebnisroute radeln sehen“, so Schulte. Dafür gab es als Dank einen bunten Blumenstrauß.

Den ganzen Tag lang gab es auf dem Museumsgelände ein buntes Programm, das viele Besucher und Gäste nutzten. Dabei wurden sie vom Maskottchen „Kiebitz Moritz“ begleitet, der seine kleinen Späßchen mit den Gästen trieb. Gut angenommen wurde auch das Bus-Shuttle-Angebot, den Senderschutzbau auf dem Bundeswehrgelände in Ramsloh zu besichtigen. Stündlich fuhren am Sonntag zwei Shuttlebusse zwischen Elisabethfehn und Ramsloh.

Musikalisch wurden die Besucher von der Big Band des Gymnasiums Rhauderfehn, dem Shanty-Chor „Nordwind“ und von den Shanty Ladies aus Ostrhauderfehn unterhalten. Zur weiteren Unterhaltung trugen die Volkstanzgruppe des Heimatvereins Esterwegen und die „Danzmaidjes und Danzwichter“ aus Hilkenbrook bei. Neben verschiedenen Informationsständen war die rollende Waldschule der Jägerschaft ebenso mit einem Stand vertreten, wie das Karriere-Center Aurich der Bundeswehr.

Zufrieden mit der Jubiläumsfeier zeigte sich am Ende Geschäftsführerin Monika Brandt. „Es ist alles gut gelaufen“, sagte sie.