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NWZonline.de Nachrichten Kultur

50.000 Besucher liefern sich Hitzeschlacht an der Nordsee

25.07.2016

Cuxhaven /Nordholz Hitzeschlacht an der Nordseeküste: Das Deichbrand-Festival am Seeflughafen Cuxhaven/Nordholz war am Wochenende nicht nur für die Bands eine enorm schweißtreibende Angelegenheit. Bei Temperaturen von über 30 Grad im Schatten feierten von Donnerstag bis Sonntag 50.000 Musik-Fans auf dem Gelände. Schatten gab es allerdings wenig, und so holten sich nicht wenige einen Sonnenbrand.

Gravierendere Zwischenfälle aber gab es kaum, sagte Deichbrand-Pressesprecherin Sarah Liebert am späten Sonntagnachmittag. Die Sanitäter hätten generell sehr wenig zu tun gehabt, größere Einsätze habe es keine gegeben. Allerdings habe es ein paar hitze- und alkoholbedingte Zusammenbrüche gegeben. „Aber nur wenige. Das war vor zwei Jahren extremer“, sagte Liebert.

War das inzwischen als „Regen-Festival“ bekannte Hurricane in Scheeßel vor vier Wochen noch in stundenlangen heftigen Niederschlägen regelrecht abgesoffen, setzte sich beim Deichbrand ebenfalls der Wettertrend der Vorjahre durch, in denen genau wie bei der zwölften Auflage Staubwolken über das Gelände waberten.

„Zum Glück brauchten wir kein Krisenmanagement“, betonte Liebert mit Blick auf das größere Hurricane-Festival, bei dem Feuerwehr und THW tage- und nächtelang hatten arbeiten müssen, um das Gelände am Eichenring in Scheeßel wieder begehbar zu machen. Einen Plan habe es aber gegeben – für den Fall der Fälle. Immerhin mussten vor vier Jahren in Nordholz einige Auftritte abgesagt werden, nachdem ein Orkan die Hauptbühne beschädigt hatte.

Nicht nur beim Wetter blieb sich das Deichbrand treu: Auch in diesem Jahr sorgten vor allem deutsche Bands für Stimmung unter den Musikfans: Als Headliner standen am Freitag die Fantastischen Vier aus Stuttgart, Lokalmatador Alligatoah und der Berliner DJ Paul Kalkbrenner auf den Bühnen.

Am Sonnabend folgten dann die wiedervereinigten Hamburger Deutschrap-Ikonen Beginner und die überragende Live-Band Seeed aus Berlin. Zum Abschluss des Festivals spielten am Sonntagabend die Münchner Indie-Band Sportfreunde Stiller und die Berliner Skandalrapper von K.I.Z. Internationale Top-Band war in diesem Jahr Skunk Anansie aus Großbritannien.

Zusätzlich zu den zwei großen Open-Air-Bühnen und dem Palastzelt, in dem auch unbekanntere Bands auftraten, gab es in diesem Jahr zwei kleinere Bühnen, so dass insgesamt 120 Bands an der Nordseeküste spielten.


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Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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