Wildeshausen - Auf sechs Wahlperioden und damit fast zwölf Jahre Mitarbeit im Vorstand des Kulturkreises Wildeshausen kann Schriftführer Marcus Hemjeoltmanns zurückblicken. Während der Jahreshauptversammlung im Wildeshauser Hof am Dienstagabend kandidierte er nicht erneut für das Amt.

Als Nachfolger erhielt Gerhard Lange einstimmig das Vertrauen der 15 zur Versammlung erschienenen Mitglieder.

Vorsitzender Werner Stommel bedankte sich bei Hemjeoltmanns für seine kontinuierliche Arbeit als Schriftführer. „Das verdient Anerkennung“, so der Vorsitzende. Bei unzähligen Vorstandssitzungen und auch den Feiern zum 25-jährigen Bestehen des Kulturkreises habe sich Marcus Hemjeoltmanns immer voll eingebracht und alles schriftlich festhalten. Als Dankeschön erhielt er Lesestoff, aber auch Freikarten für die kommenden Kulturkreis-Veranstaltungen für zwei Personen.

Nachfolger Gerhard Lange ist im erweiterten Vorstand kein Unbekannter. Der heutige Ruheständler (64) stand 40 Jahre im Schuldienst an der Orientierungsstufe und Realschule und macht seit 2013/14 im Vorstand mit. Nun wird er die Aufgaben von Hemjeoltmanns als Schriftführer übernehmen.

In einer offenen Blockwahl konnte der gesamte Vorstand einstimmig für zwei weitere Jahre gewählt werden. Neben dem neu gewählten Schriftführer Gerhard Lange sind im Vorstand: Werner Stommel als Erster und Horst Strömer als Zweiter Vorsitzender, Gudrun Michler als Kassenwartin und Elisabeth Brons, weiter zuständig für die Kinderkulturkreisveranstaltungen.

Zuvor hatte Stommel in seinem Jahresbericht die Zuschauerzahlen 2015 kommentiert. 1471 Besucher kamen – im Durchschnitt 133,7 bei elf Veranstaltungen. Die höchste Besucherzahl erfuhr die Weihnachtsveranstaltung „Pinocchio“ der Kinderkultur mit 346 Zuschauern. Erstmals gab es zwei Veranstaltungen in der Musikschule, da die Widukindhalle durch Flüchtlinge belegt war.

Mit diesen Zahlen kann sich das Jahr 2015 im Blick auf die Zuschauerbilanz von 2006 bis 2015 an zweiter Stelle einordnen. Nur 2008 kamen mit 1782 Besuchern mehr Zuschauer.

Etwas besser könnten sich die Abonnentenzahlen entwickeln. 22 Abonnenten wurden 2015 registriert. Mit 98 Kulturkreis-Mitgliedern bleibt die magische Zahl 100 noch ungeknackt. Zwei neue Mitglieder kamen im vergangenen Jahr hinzu.

Dafür ist die Entwicklung der Finanzen durchaus positiv. Trotz eines geschmälerten Zuschusses der Stadt – 2000 Euro weniger und damit nur noch 15000 Euro bekommt der Kulturkreis – konnte das Jahr mit einem Überschuss abgerechnet werden.