Kamperfehn - Das angenehme, sonnige Herbstwetter am Tag der Deutschen Einheit animierte viele Menschen dazu, den vierten Fehnflohmarkt in Kamperfehn entlang der Kanalstraße Nord am Elisabethfehnkanal zu besuchen. Mit etwa 15 000 Besuchern zog sich ein langer Lindwurm von Schnäppchenjägern über die mehr als zwei Kilometer lange Einkaufsstraße und ließ den Fehnflohmarkt für Verkäufer und Einkäufer zu einem großen Erfolgserlebnis werden.

Es war ein ständiges Kommen und Gehen während des achtstündigen Marktgeschehens. Schon kurz nach der Eröffnung gab es kaum noch ein Durchkommen. Die „Fehnmarktmeile“ reichte im Südwesten von der Einmündung der Seitenstraße „Königsrolle“ in die „Kanalstraße Nord“ bis im Nordosten zur Einmündung der „Glittenbergstraße“. 230 Marktbeschicker hatten an dieser Strecke ihre Stände aufgebaut. Die Händler verwiesen auf ein ausgezeichnetes Geschäft.

Das Angebot der Händler war umfassend. Es reichte von interessanten Antiquitäten aus Porzellan, Metall und Holz wie beispielsweise Möbeln und Wanduhren über Handwerkskunst und Trödel wie Kerzenleuchter, Sammeltassen, Bilder, Bücher, Gläser, Kinderspielzeug, Kleidung, Geschirr, Werkzeug, Elektrogeräte, Töpfe und Pfannen, bis hin zu modernen Tonträgern. Hier wurde die Idee des herkömmlichen und historischen Flohmarktes mit dem riesengroßen Warenangebot aus dem Leben von Menschen bestens umgesetzt. Natürlich war auch mit Bratwürsten, Pommes, Kartoffelpuffern, Germknödeln, Crêpes, Waffeln, Berlinern, Eis und verschiedenen Getränken für das leibliche Wohl gesorgt. Zudem wurden Kaffee und Kuchen angeboten. Die hohe Besucherzahl hatte zur Folge, dass die ersten Versorgungsstände schon vor Marktende ausverkauft waren.

Organisator Olaf Honnef war zufrieden: „Es stimmte einfach alles, von den Besucherzahlen über die Anzahl der Stände und dem großen, vielfältigen Warensortiment bis hin zum Wetter. Im nächsten Jahr wird es den fünften Fehnflohmarkt in Kamperfehn geben“, kündigte er an.