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243-mal Blut gespendet


Musizierten mit dem Dirigenten Tobias Füller (links): 180 Schüler aus Bläserklassen gaben ein XXL-Konzert in der Cloppenburger Stadthalle. 
Elvira Labeth

Musizierten mit dem Dirigenten Tobias Füller (links): 180 Schüler aus Bläserklassen gaben ein XXL-Konzert in der Cloppenburger Stadthalle.

Elvira Labeth

Insgesamt 243 Schüler, Lehrer und Mitarbeiter der Berufsbildenden Schulen Technik am Lankumer Feldweg in Cloppenburg haben nun an einem Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) teilgenommen. Bereits zum 16. Mal wurde diese Aktion an der Schule mit Unterstützung der Schülervertretung unter der Leitung von Maria Borchers-Schmedes organisiert.

Die gute Einstimmung und Aufklärung – auch aus den eigenen Reihen durch Schülervertreter –, die Tage zuvor in den Klassen Werbung für die gute Sache gemacht haben, hätten überzeugt und zur Spendenbereitschaft beigetragen, sagt Lehrerin Christa Anneken. 65 junge Menschen hätten sich zum ersten Mal dem Blutspenden gestellt, heißt es von der Schule.

Um schnell wieder zu Kräften zu kommen, haben Schüler der Berufsfachschule Lebensmitteltechnik (BFL 1) sowie die Bäcker, Konditoren und Bäckereifachverkäuferinnen (NVB1-1) aus der Ernährungsabteilung für ein abwechslungsreiches Catering gesorgt. Unter der Leitung der Fachlehrkräfte Michael Kehne, Markus Plaggenborg und Otto Stevens wurden unter anderem Pizza, Brötchen und Kartoffelsalat vorbereitet und den Spendern serviert.

Zu Besuch in Lübeck

Zwei Tage waren die Auszubildenden der Cloppenburger Berufsfachschule Altenpflege St.-Pius-Stift auf Achse. In Lübeck besuchten die angehenden Altenpfleger das Heiligen-Geist-Hospital aus dem Jahr 1280, das als ältestes Altenheim noch erhalten ist. Die Schülerinnen waren überrascht, dass damals die Pflege meistens von rüstigen Mitbewohnern übernommen und die so genannten Krankensäle oder Siechenstuben nicht gereinigt wurden.

Auf der Hinfahrt besuchten die Auszubildenden bei einem Zwischenstopp in Hamburg das Medizinhistorische Museum. Am zweiten Tag führte die Fahrt mit der historischen Senatsbarkasse „Gaby Stühff“ über die Trave und durch Lübecks verwinkelte Hafengebiete. Kursleiter Peter Sandker bedankte sich schon vor dem Reiseantritt bei Dr. Rudolf Behnes, dem Vorsitzenden des Förderkreises St.-Pius-Stift für die Zusage einer finanziellen Unterstützung.

Erste Hilfe aufgefrischt

Bei der monatlichen Veranstaltung des Arbeitskreises der Cloppenburger Unternehmer-Frauen referierten Maik Lübbe und Markus Tapken vom DRK-Kreisverband Cloppenburg zum Thema „Wie verhalte ich mich in Notfallsituationen“?

Beim Absetzen des Notrufes (112) hole sich die Leitstelle durch gezielte Fragestellung die Informationen, die für den Einsatz benötigt werden. Zu 95 Prozent seien die Einsatzfahrzeuge innerhalb von zehn bis 15 Minuten vor Ort und würden mit den Rettungsmaßnahmen beginnen.

Doch was ist zu tun, solange der Rettungswagen noch nicht vor Ort ist? „Das Schlimmste, was man tun kann ist, nichts zu tun“ führte Markus Tapken aus. Die Referenten erklärten zudem die stabile Seitenlage, die Beatmung und die Nutzung eines Defibrillators. Interessierte Unternehmer–Frauen sind zu künftigen Treffen in die Kreishandwerkerschaft eingeladen und können sich per E-Mail unter greten@ufh-cloppenburg.de melden.

Dori und Hannelore

Die kleinen Reporter des Cloppenburger Jugendtreffs „Rote Schule“ waren wieder unterwegs und haben Spannendes entdeckt: Diesmal ging die Reise zu „Zoo und Co. Mühle Wessling“. Dort stellte Mitarbeiterin Anna Lidzbach alles aus der „gruseligen“ Abteilung – der Terrariumabteilung – vor. Zuerst ging es zu den Spinnen und Schlangen, die die Kinder sicher hinter der Glasscheibe beobachten konnten. Zum Anfassen hatte Lidzbach Spinnen und Schlangenhaut mitgebracht. „Die Spinnenhaut fühlt sich aber flauschig an“, stellte der neunjährige Alisher fest. Die Kinder durften dann einen Terrarium-Bewohner aus nächster Nähe beobachten, denn die Mitarbeiterin holte eine Bartagame auf ihren Arm. Danach wurde eine afrikanische Riesenschnecke aus dem Terrarium geholt. Das Haus wächst mit ihr mit. „Ganz schön riesig“, staunte die siebenjährige Jule.

Als nächstes gingen die kleinen Reporter in die Kleintierabteilung, wo es Hamster, Meerschweinchen und Zwergkaninchen zu sehen gab. In der Aquaristik-Abteilung gab es mehr als 150 verschiede Sorten Fische zu sehen. „Haben die auch alle Namen?“, fragte sich der siebenjährige Jan. Nach der Verneinung begannen die Kinder mit der Namensgebung, so schwimmen jetzt „Dori“, „Nemo“ und „Hannelore“ in den Aquarien.

Wer streut, rutscht nicht

Dynamisch entert ein Mann mit langen blonden Haaren und einer auffällig roten Hose die Bühne im Kulturbahnhof Cloppenburg an der Bahnhofstraße 82. Gunzi Heil heißt der Mann und ist Kabarettist, Liedermacher und Puppenspieler. Er begrüßte nun rund 150 Gäste, die der Einladung der LzO zur Veranstaltung „Kapital & Kabarett“ gefolgt waren.

„Ich bin heute für den zweiten Teil der Veranstaltung zuständig“, gestand er. Dabei hätte er auch mal vorgehabt, bei der Sparkasse zu arbeiten. „Allerdings war der Personalchef der Meinung gewesen, kein Kunde würde mir sein Geld anvertrauen“, spottete er. Beim Kabarett fand er schließlich seine wahre Berufung.

Nach dem kurzweiligen Intro von Heil begrüßte Volker Raker, Direktor Privatkunden der LzO im Landkreis Cloppenburg, die Gäste. Er verdeutlichte, dass die Deutschen vergleichsweise viel sparen würden. In vielen Fällen allerdings würden angesichts der Niedrigzinsphase die Erträge der gewählten Anlageform die Inflationsrate nicht übertreffen. Ferdinand Diedrich von der DekaBank, dem Wertpapierhaus der LzO, deutete an, dass das aktuelle Zinstief voraussichtlich noch lange erhalten bleibe. Er empfahl den Sparkassenkunden, im aktuellen Niedrigzinsniveau vorzugsweise in Sachwerte wie Immobilien oder Aktien zu investieren. „Wer streut, der rutscht nicht“, war seine Devise. Auch könne durch regelmäßiges Sparen das Risiko eines falschen Einstiegs minimiert werden. Nach dem informativen Vortrag Diedrichs schöpfte Gunzi Heil noch einmal mit seiner Kabarett-Show aus dem Vollen.

Zusammen musizieren

Die Bläserklassen des Oldenburger Münsterlandes trafen sich nun auf Einladung der Kontaktstelle Musik im Landkreis Cloppenburg zum mittlerweile zehnten Mal. Sechs Bläserklassen mit insgesamt über 180 Musikern folgten der Einladung. Vormittags ging es zunächst mit so genannten Registerproben los. Zeitgleich fand eine Fortbildung für Bläserklassenleiter und Instrumentallehrer unter der Leitung von Tobias Füller statt.

Nachmittags kamen auch die Kinder in den Genuss, etwas von dem Experten zu lernen. Denn Füller formte alle 180 Musiker zu einem XXL-Orchester. Abends gab es ein Konzert in der Stadthalle. Mit dabei waren die 4. Klasse der Grundschule Molbergen mit ihrer Leiterin Kathrin Kuper, der Jahrgang 6 der Realschule Friesoythe mit Yvonne Freerksen, das Albertus Magnus Gymnasium, das Gymnasium Liebfrauenschule mit Jörg Pape, die Bläserklasse 7 des Copernicus Gymnasiums Löningen mit Philipp Hemmen. Es folgte der Höhepunkt: die XXL-Bläserklasse unter der Leitung von Tobias Füller mit dem Stück „Concert Capers“.

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