Jever - 2715,35 Euro: Das ist der Erlös des „Brot für die Welt“-Fests, das die evangelische Kirchengemeinde Jever am Sonntag gefeiert hat. Die Hoffnung der Organisatoren auf viele Besucher erfüllte sich, und das nicht nur beim Fest im Gemeindehaus sondern auch beim Gottesdienst in der Stadtkirche. Die Kindergärten hatten die Weihnachtsgeschichte von der Geburt Jesu mit Marcus Pfisters „Weihnachtsstern“ in den Mittelpunkt gestellt.

Die vier Kindergärten sangen Sternenlieder, textlich begleitet von Pastor Rüdiger Möllenberg, über die Botschaft von der Geburt des Christkinds. Um es zu finden, beginnen sich die Sterne zu vereinen. Erst wenige, dann immer mehr, bis sie zu einem riesigen hellen Weihnachtsstern werden. Der funkelnde, glitzernde Stern bewegt sich langsam nach Bethlehem und alle begegnen sich in Eintracht vor dem Stall mit dem Kind. Die Sehnsucht nach Frieden leuchtet wie ein Stern über der ganzen Erde.

Die Mischung aus Gottesdienst, Basar und Fest hat sich am 2. Advent wieder bewährt, sagte Pastor Möllenberg. Alle zogen wieder an einem Strang, so dass schließlich viel Geld zusammenkam. Es fließt in Projekte in Togo. Zum großen Basar im und vor dem Gemeindehaus gehörten das Kreativ-Angebot der Kindergärten, Verknobelung, jede Menge Waffeln und Kuchen in der Cafeteria und Eintöpfe, Grillbratwurst sowie Produkte aus dem Eine-Welt-Laden.

Gerd Paurat spielte auf der Drehorgel Weihnachtslieder und Oldenburgs erster Popkantor Steffen Schöps leitete Jung und Alt zum Trommeln im Seitenschiff der Stadtkirche an. Elise Pietsch, dauersabbelndes Dötlinger Original belustigte mit zwei Auftritten.