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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Beatrix, Schlämmer & Mehr: 50 Gründe, Kerkeling zum 50. zu gratulieren

09.12.2014

Berlin Hape Kerkeling gehört zu den einflussreichsten Unterhaltungskünstlern des deutschsprachigen Raums. Jetzt, am 9. Dezember, wird er 50.

Ebenso viele Gründe, ihm zu gratulieren:

1. Weil er mit „Ich bin dann mal weg“ und etwa 5 Millionen Lesern das erfolgreichste deutsche Sachbuch der Nachkriegszeit schrieb.

2. Weil er gesundheitliche Probleme (Hörsturz, Entfernung der Gallenblase) 2001 als Anlass nahm, den Jakobsweg zu gehen und daraus den Bestseller formte.

3. Weil er im neuen Bestseller „Der Junge muss an die frische Luft“ mutig die ganze Wahrheit über den Suizid seiner Mutter erzählte.

4. Weil er 1991 für „Total Normal“ als Königin Beatrix am Schloss Bellevue einen legendären TV-Moment schuf („Lecker Mittagessen“).

5. Weil er als Verwandlungskünstler die schmierige Journalistenparodie Horst Schlämmer zum Leben erweckte.

6. Weil er 2006 als Horst Schlämmer bei „Wer wird Millionär?“ den Quizmaster Günther Jauch zum Stuhltausch drängte und raten ließ („Jetzt konzentrier dich doch, Herr Jauch“).

7. Weil er 2009 mit „Horst Schlämmer - Isch kandidiere!“ etwa 1,3 Millionen Zuschauer ins Kino lockte, obwohl es wenig Kritikerlob gab.

8. Weil er als Gisela mit dem rheinischen Satz „Nein, isch möschte nischt“ Horst Schlämmer abblitzen ließ.

9. Weil er als Verwandlungskünstler die prätentiöse Schlagersängerin Uschi Blum schuf („Sklavin der Liebe“).

10. Weil er als kurzsichtiger Siegfried Schwäbli viele zum Lachen brachte.

11. Weil er als vorlautes Vorschulkind Hannilein mit roten Haaren die lieben Kleinen liebevoll karikierte.

12. Weil er als Paarberaterin Evje van Dampen („Liebe ist Arbeit, Arbeit, Arbeit!“) das Gefühl der Gefühle charakterisierte.

13. Weil er seiner Heimat Ruhrgebiet - trotz späterer Wohnorte Düsseldorf oder Berlin - stets liebevoll verbunden blieb.

14. Weil er mit der mehr oder weniger gefloppten Satire „Samba in Mettmann“ eine Provinz-Posse vorlegte, die einigen gefiel.

15. Weil er ein großer Italien-Fan ist.

16. Weil er ein bekennender Schlager-Fan ist („Ich lasse mir das Singen nicht verbieten“).

17. Weil er dem Schwulenaktivisten Rosa von Praunheim längst verzieh, dass der ihn 1991 im Fernsehen einfach outete.

18. Weil er der Öffentlichkeit eine Schlammschlacht nach der Trennung von seinem langjährigen Lebensgefährten Angelo Colagrossi ersparte.

19. Weil er mit „Club Las Piranjas“ eine TV-Urlaubssatire schuf, die bei vielen Kult ist.

20. Weil er mit dem Fernsehfilm „Willi und die Windzors“ für viele einen Kultfilm schuf.

21. Weil er in der Kinokomödie und TV-Abrechnung „Kein Pardon“ 1993 mit Heinz Wäscher eine geniale Rolle für den Entertainer Heinz Schenk schuf.

22. Weil er zum Tod von Heinz Schenk 2014 den richtigen Ton traf: „Seine Schlagfertigkeit und sein subtiler Witz haben unser Leben bereichert. Heinz, du warst fantastisch!“

23. Weil er zum Tod von Dirk Bach 2012 den richtigen Ton traf: „Dirk Bach war einer unserer Allerbesten (...) Dicki, was machen wir jetzt bloß ohne Dich!?“

24. Weil er mit Isabel Varell eine gute beste Freundin zu haben scheint.

25. Weil er die Übernahme der Moderation von „Wetten, dass..?“ zweimal ablehnte.

26. Weil auch vermeintliche Flops wie die ARD-Sendungen „Warmumsherz“ und „Zappenduster“ oder „Gisbert“ seinem Ruf nichts antaten.

27. Weil er 2003 mit der RTL-Retrosendung „Die 70er Show“ Erfolge feierte.

28. Weil er 1999/2000 mit der Sat.1-Show „Darüber lacht die Welt“ Erfolge feierte.

29. Weil er sich 1977 vergeblich für die Rolle des moppeligen Kindes Dicki im Loriot-Sketch „Weihnachten bei den Hoppenstedts“ bewarb.

30. Weil er als Kind allen möglichen Sendern, sogar dem DDR-Fernsehen, Kassetten schickte, um berühmt zu werden.

31. Weil er in den Filmen „Kung Fu Panda“ (2008 und 2011) seine Stimme dem moppeligen Pandabären Po lieh.

32. Weil er 2013 im Disney-Film „Die Eiskönigin - Völlig unverfroren“ als Stimme von Schneemann Olaf zu hören war.

33. Weil er ein großer Fan vom Eurovision Song Contest ist und 1989 bis 1991 auch dessen deutschen Vorentscheid moderierte.

34. Weil er 2004 und 2005 sein Lehrer-Ich bei RTL („Der große Deutsch-Test“, „Der große Deutschlandtest“) zeigte.

35. Weil er über seine Zweifel an der „Let“s Dance“-Moderation sprach, nachdem die Presse 2006 Kandidatin Heide Simonis (SPD) hart angegangen war.

36. Weil er 2010 bis 2014 fünfmal die Goldene Kamera zu einer einigermaßen unterhaltsamen Gala machte.

37. Weil er als näselnder Schwuler im Düsseldorfer Café Korten („Wieder auf Tour - Live“) überzeugte: „Ich glaube es nicht!“

38. Weil er in seiner Autobiografie als eine seiner bewegendsten Begegnungen im Leben ein Zusammentreffen mit dem Dalai Lama beschrieb.

39. Weil sein 2009 auch erfolgreich fürs ZDF verfilmtes Hörbuch „Ein Mann, ein Fjord!“ bei Publikum und Kritik gut ankam.

40. Weil er in der von der Kritik wenig gelobten ARD-Komödie „Die Oma ist tot“ von 1997 Ruhrpott-Ikone Tana Schanzara eine Rolle gab.

41. Weil er in einem Deutschlandfunk-Interview erzählte, dass sein persönlicher Film-Klassiker Federico Fellinis „Ginger und Fred“ sei. „So wie Fellini die Welt sieht, so sehe ich sie auch.“ Es gebe so viel Schlechtes auf diesem Planeten, aber er lache einfach darüber.

42. Weil er dieses Jahr zum 80. von Udo Jürgens passende Worte fand, nämlich der Musiker habe „den Soundtrack zur Bundesrepublik Deutschland geschrieben“.

43. Weil er sich nie von einer politischen Partei vereinnahmen ließ, auch wenn er 1997 im WDR-Radio erzählte, mit Recklinghausens Grünen über eine mögliche Bürgermeister-Kandidatur gesprochen zu haben.

44. Weil er zum Sieg von Dragqueen Conchita Wurst beim diesjährigen Eurovision Song Contest bei Facebook schrieb: „Heute sind wir alle Österreicher.“

45. Weil er ein prominenter Unterstützer der Deutschen Aids-Stiftung ist.

46. Weil er aber ansonsten eher wenig von seinem sozialen Engagement preisgibt.

47. Weil er bei seinem ersten TV-Auftritt mit 17 Jahren im SWF-Talentschuppen“ eine Mischung aus forsch und schüchtern hinlegte.

48. Weil die ARD-Geburtstagsparty-Show zu seinem 40. - „Happy Birthday, Hape!“ - am 9. Dezember 2004 etwa 6,5 Millionen sahen.

49. Weil das Format „Keine Geburtstagsshow“ zu seinem 50. im ZDF (30.11.) etwa 4,6 Millionen sahen und bei ZDFneo am Vortag bereits fast 900 000.

50. Weil er rund um seinen 50. Geburtstag flieht, wie er der „Hörzu“ verriet: „Zwei, drei Wochen irgendwohin, wo es warm ist.“

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